1. Damen

Mannschaftsfoto 2017-2018

 

Mannschaft:

Hinten (von links): Angelina Pötter, Anna Juckems, Swantje Wulf, Ricarda Sindermann, Sonja Plotek, Amelie Neumann

Mitte (v.l.): Viviane Vogel (Fitness-Trainer), Sarah Bauer, Anna Duve, Sanja Lasshoff, Sarah Umbescheidt, Sunhild Leismann (Torwart-Trainer), André Schwedler (Trainer)

Vorne (v.l.): Tanja Schwedler (Co-Trainer), Nombana Ravelonjaka, Verena Leismann, Ann-Christin Mai-Lörsch, Michelle Holz, Martha Rykowski, Tatjana Sahage

Trainer: Andre Schwedler, Tanja Schwedler
Spielklasse: Verbandsliga Staffel 2 (Westfalen)
Informationsdienst:  SIS Handball

 


 

Nezugänge Damen

Pia Laureen Kroll (v.l.), Franziska Bloeß, Verena Fleckstein und Annika Kost wurden vom 1. Vorsitzenden Jochen Kindmann (M.) empfangen. Foto: RadoArt-Media


Zur kommenden Saison darf der VfL Brambauer gleich vier starke Neuzugänge für seine Verbandsliga-Handballerinnen begrüßen. Franziska Bloeß, Annika Kost, Verena Fleckstein und Pia Laureen Kroll verstärken den VfL in der Spitze. „Wir sind sehr glücklich darüber, die Damen für uns gewonnen zu haben. Nachdem Angelina Pötter, Amelie Neumann und Nombana Ravelonjaka ihre Karrieren beendet haben, haben wir uns mit Trainer Andre Schwedler frühzeitig umgesehen - und das mit Erfolg. Unsere Neuzugänge haben viel Erfolg im Gepäck, sind aber noch längst nicht satt, wie man so schön sagt. Wir freuen uns auf die nächste Saison“, freut sich Jochen Kindmann, Vorsitzender des VfL, über die Neuzugänge.

Die großgewachsene Kreisläuferin Franziska Bloeß wechselt vom TV Wickede nach Brambauer. Bloeß kann auf 21 Jahre Handballerfahrung zurückgreifen. Ihre Mutter, die beim TV Werne aktiv war, nahm sie bereits mit zum Handball, bevor sie überhaupt laufen konnte. Bei der HSG Soest verbrachte sie ihre Jugend, spielte zusätzlich in den Kreisauswahlmannschaften.

Mehr und mehr übernahm sie eine tragende Rolle in ihrer Mannschaft und auch im Erwachsenenbereich. 2012 wechselte sie zum Werler TV und spielte dort in der Landesliga. Daraufhin wurde der TV Wickede auf die Kreisläuferin aufmerksam, woraufhin sie 2013 wechselte. In der Saison 2017/2018 gelang Bloeß mit dem TV der Aufstieg in die Landesliga. In der abgelaufenen Saison erzielte sie dort 96 Tore.

Annika Kost kommt aus Riemke

Mit Annika Kost kommt eine athletische Linkshänderin vom VfL-Ligakonkurrenten SV Teutonia Riemke. Sie bekleidet die Rechtsaußenposition. Bisher spielte Kost ausschließlich für Riemke. Mit fünf Jahren fing sie an, Handball zu spielen. In der Jugend spielte sie bereits ab der C-Jugend in der Oberliga.

In der Saison 2014/2015 wurde sie mit der A-Jugend Kreismeister und half bereits bei den Landesliga-Damen aus. Seit 2016 spielte sie mit den Damen in Riemke in der Verbandsliga. In der Saison 2018/2019 gewann sie mit der Teutonia zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Kreispokal. In der abgelaufenen Verbandsliga-Saison erzielte sie 106 Tore.

Zwei Drittliga-Aufsteigerinnen für den VfL

Die im Rückraum variable einsetzbare Verena Fleckstein – ihre größte Stärke ist das Eins-gegeneins - wechselt vom Königsborner SV an die Diesterwegstraße. Zu ihren weiteren Qualitäten gehören die Abwehrarbeit, Traumpässe und ihre Kampfstärke. Ihre Jugend verbrachte sie wie Annika Kost in Riemke. Bereits dort spielte sie vermehrt in Auswahlmannschaften, bis sie 2018 zum Königsborner SV wechselte und dort in der Oberliga spielte. In der abgelaufenen Saison gewann das Team die Meisterschaft qualifizierte sich für die 3. Liga.

Vom VfL Horneburg (Niedersachsen) stößt Linkshänderin Pia Laureen Kroll zum VfL. Beruflich bedingt zog es sie zunächst nach Hamburg und anschließend zurück in die Heimat nach Kamen. Mit fünf Jahren begann sie beim dortigen TuS Westfalia mit dem Handballspielen. Während ihrer Jugend spielte Kroll in der Kreis- und Westfalenauswahl.

In der Saison 2013/2014 wurde sie Oberligameisterin und stieg mit dem ASC Dortmund in die 3. Liga auf. 2014/2015 nahm sie mit dem ASC an der DHB-Pokalendrunde teil. Es folgten diverse Stadtmeistertitel in Dortmund. Mit dem VfL Horneburg wurde sie in der abgelaufenen Saison Verbandsligameisterin, trug in 15 Spielen 59 Tore bei.

Damen, Verbandsliga

SG TuRa Halden-Herbeck – VfL Brambauer 33:25 (15:12)

Der Negativlauf bleibt weiter bestehen. Beim Top-Team SG TuRa Halden-Herbeck musste sich der Handball-Verbandsligist VfL Brambauer am Samstagabend verdientermaßen mit 25:33 geschlagen geben.

Das erkannte auch Trainer Andre Schwedler: „Man muss einfach sagen, dass es auch in der Höhe verdient war. Es hätte aber durchaus mehr herumkommen können. Da hätte aber mehr zusammenpassen müssen.“ Seine VfL-Frauen machten unterm Strich zu viele technische Fehler, die der Tabellenführer gnadenlos bestrafte. Allen voran die ehemalige Nationalspielerin Sabrina Richter, die auf der rechten Angriffsseite mit ihren 15 erzielten Treffern (sechs davon vom Siebenmeter-Punkt) wieder einmal torgefährlichste Spielerin war. Bereits im Hinspiel netzte Richter 17 Mal ein.

Die VfL-Frauen verschliefen wieder sowohl zum Spielbeginn als auch nach der Pause die ersten Minuten, gerieten so ins Hintertreffen. Dennoch kämpfte Brambauer sich immer heran. Am Ende scheiterte sie aber an den erwähnten technischen Fehlern. „Es hat nicht sollen sein. Wir haken das Spiel ab und schauen auf das nächste. Da zählen nur die beiden Punkte, um unseren Negativlauf zu beenden“, so Schwedler. Die nächste Partie steht gegen das Kellerkind Teutonia Riemke am Samstag, 28. März, um 19.30 Uhr bevor.

VfL: Wulf/Jaschewski – Holz, Ceylan (2), Umbescheidt (2), Holste (1), Sahage, Bauer (8), Neumann Leismann, Trippe (5), Lasshof (7/4)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

Bommern – VfL Brambauer 21:20 (12:10)

„Das war ein absolutes Murksspiel. Diese Leistung nur auf den kleinen Kader zu schieben, wäre zu einfach“, sagte VfL-Trainer Andre Schwedler. Seine Mannschaft hätte einen Punktgewinn auch nicht verdient, zeigte während des gesamten Spiels zu viele technische Fehler und zu viele Pfosten- und Lattenwürfe. In Halbzeit eins lag der VfL bereits hinten. „Da ging es aber noch einigermaßen“, so Schwedler.

Nach der Pause gelang dem Team sogar der Anschluss. Doch dann leistete es sich wieder eine fünfminütige Auszeit. Diese nutzte das Schlusslicht aus, zog auf 16:11 und auf 18:13 davon. Dann kam der VfL besser ins Spiel und verkürzte auf ein Tor. Brambauer hatte sogar die Chance auszugleichen, doch diese nutzte die Mannschaft nicht.

„Am Ende war es eine verdiente Niederlage“, so Schwedler und weiter: „Es wäre einfach unverdient gewesen, wenn wir am Ende noch punkten.“ Dem Coach fehlte die Galligkeit, die sein Team noch in der Hinrunde zeigte. Die VfL-Frauen haben am kommenden Wochenende spielfrei, wo sich die Spielerinnen weiter auskurieren können. Schwedler hofft, dass die Personaldecke danach besser aussieht.

VfL: Sindermann/Jaschewski – Holz, Sahage (1), Trippe (6), Leismann (3), Neumann (1), Bauer (6/1), Lasshof (2/1), Umbescheidt, Rohr (1)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

TuS Bommern – VfL Brambauer

Handballerinnen des VfL Brambauer wollen nach zwei Niederlagen in Serie wieder zurück auf die Siegesstraße. Doch auch, wenn die VfL-Frauen bei Schlusslicht TuS Bommern am Samstag, 23. Februar, um 17.30 Uhr in Witten (Bommerfelder Ring, Witten) ran müssen, warnt Trainer Andre Schwedler vor dem Gegner.

„Ja, wir spielen als Vierter gegen den Tabellenletzten und ja, das Hinspiel haben wir klar gewonnen. Dennoch habe ich weiter einen Minikader und unter der Voraussetzung wird es in Bommern alles Andere als leicht“, sagt Schwedler. Zwar stoßen in Sarah Bauer und Karen Jaschewski zwei wichtige Leistungsträgerinnen zurück in den Kader. Doch dafür fallen jetzt Esra Ceylan (Gesichtsverletzung) und Laura Holtse (Ellbogenverletzung) aus. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Ameline Neumann und Sonja Plotek, die aufgrund ihres komplizierten Handbruchs in dieser Saison wahrscheinlich gar nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

Der Gastgeber wird den VfL-Frauen die Sache alles Andere als einfach machen. Denn Bommern benötigt jeden Punkt gegen den Abstieg. Der VfL Brambauer hingegen sammelte genügend Zähler, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr absteigen. Sieben Spiele stehen noch aus, 14 Punkte sind demnach noch zu holen. Auf den ersten Abstiegsrang, der von der HSG Schwerte-Westhofen eingenommen wird, hat der VfL Brambauer zwölf Zähler Vorsprung.

Mit einem Sieg in Bommern könnte das Team von Trainer Andre Schwedler den Klassenerhalt frühzeitig perfekt machen. Seit sieben Spieltagen ist der Gastgeber bereits ohne Punkterfolg. Das Team brennt auf das nächste Erfolgserlebnis. Die VfL-Frauen sollten sich in Acht geben.

Mit einem deutlichen 32:16-Sieg aus dem Hinspiel zeigte der VfL schnell, dass er den Gegner dominieren kann. Coach Schwedler wünscht sich jetzt im Rückspiel eine ähnlich gute Leistung: „Wir wollen gewinnen. Das ist klar. Wir werden den Gegner aber garantiert nicht unterschätzen, nur weil er Letzter ist. Wir wollen zu unserem Spiel finden, wieder eine gute Abwehr stellen. Das ist uns in den letzten beiden Spielen nicht so gelungen. Wir wissen, dass es ein ganz schwieriges Spiel wird und sind vor dem Gegner gewarnt.“

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

VfL Brambauer – Westfalia Kinderhaus 21:28 (10:12)

Unterm Strich fehlten Leistungsträgerinnen wie Torfrau Karen Jaschewski und auch Sarah Bauer. Coach Andre Schwedler musste improvisieren. Aus der Bezirksliga-Zweiten halfen Wiebke Gambardt, Martha Rykowski und Nina Karau sowie Torfrau Darlene Fahner aus.

Trotz der schwierigen Umstände machten die VfL-Frauen in der ersten Halbzeit kein schlechtes Spiel. Sie gestalteten das Spiel ausgeglichen. Zu Beginn legte der VfL sogar einen starken Start hin, führte dank der Treffer von Sanja Lasshof, Verena Leismann und Sarah Umbescheidt mit 3:0. Dann kam Kinderhaus besser ins Spiel und glich beim 4:4 aus, setzte sich zwischenzeitlich sogar auf 9:7 ab. Doch der VfL blieb dran, glich beim 10:10 wieder aus. Binnen 50 Sekunden kassierte Brambauer allerdings zwei Gegentore, die zum 10:12-Pausenrückstand führten. „Das war sehr ärgerlich. Eigentlich müssen wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen“, sagte Schwedler.

Der Knackpunkt des Spiels war dann der Auftakt der zweiten Halbzeit, als die VfL-Frauen sich eine zehnminütige Auszeit nahmen. „Da hat sich Kinderhaus dann mit einem 6:1-Lauf abgesetzt“, ärgerte sich Schwedler. Den holte der VfL dann nicht mehr auf.

Die VfL-Frauen rutschten nach zwei Niederlagen in Serie nun auf den vierten Tabellenplatz ab. Der neue Spitzenreiter heißt nun SC Westfalia Kinderhaus, der drei Punkte Vorsprung hat. „In diesem Spiel war sicher mehr drin“, lautete das Fazit von Schwedler. Der Coach haderte mit vergebenen Chancen.

VfL Brambauer: Sindermann/Fahner – Gamradt, Ceylan (1), Rykowski, Holz (1), Holste (2), Sahage (4), Leismann (4), Trippe (4), Lasshof (2/2), Umbescheidt (1), N. Karau (2/2)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Damen, Verbandsliga

VfL Brambauer – SC Westfalia Kinderhaus

Der SC Westfalia Kinderhaus ist am Samstag zu Gast in der Sporthalle Brambauer. Anwurf im Duell mit den Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer ist um 18 Uhr (Diesterwegstraße 7a, Lünen).

Eine deutliche Niederlage zuletzt gegen Aufsteiger PSV Recklinghausen II und die Situation wird nicht besser: Beim Frauenhandball-Verbandsligisten VfL Brambauer sieht es personell nicht gut aus. Nachdem Sonja Plotek und Amelie Neumann verletzungsbedingt längerfristig fehlen, kommen nun auch die beiden Urlauber Karen Jaschewski und Sarah Bauer hinzu. Diese beiden Ausfälle treffen die VfL-Frauen besonders hart. „Wir haben seit Anfang Dezember versucht, das Spiel zu verlegen“, sagt Trainer Andre Schwedler und legt nach: „Doch Kinderhaus war nicht bereit dazu. Das ärgert mich schon sehr, weil wir im Hinspiel einer Verlegung zugestimmt haben. So etwas ist einfach unsportlich. Ich habe erwartet, dass nachdem wir im Hinspiel darauf eingegangen sind, auch jetzt etwas zurückkommt. Wir haben Kinderhaus viele Termine vorgeschlagen, worauf es nicht eingegangen ist.“ Darüber herrscht nicht nur beim Trainer Ärgernis. Auch die VfL-Spielerinnen sind verärgert.

„Eine Herkulesaufgabe“

„Wir wollen aber versuchen, diesen Frust auf die Platte zu bringen“, sagt Schwedler. Der Coach wird nur acht Spielerinnen aus dem eigenen Kader zur Verfügung haben. Aus der Bezirksliga-Zweiten sollen vier Spielerinnen hochgezogen werden. „Wir wissen, dass die Aufgabe unter den Umständen gegen Kinderhaus sehr schwierig wird. Es ist für uns sogar eine Herkulesaufgabe“, so Schwedler.

Seine Mannschaft spielte bisher eine starke Saison, war zwischendurch sogar Tabellenführer. Nach der Niederlage zuletzt bei der PSV II, wo der VfL ebenfalls personell schon stark gebeutelt war, rutschte Brambauer von der Spitze ab. „Wir hoffen trotzdem, dass die Saison weiter gut verläuft. Wir müssen jetzt gegen Kinderhaus eine gute Deckung stellen. Das ist uns gegen Lünen und Wettringen gut gelungen. Das wird die Basis für uns sein“, so Schwedler. Wenn die VfL-Frauen es schaffen, in der Defensive gut zu stehen, dann ist vieles möglich – auch unter den erschwerten Bedingungen.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Am Ende streckten die Gäste die Siegerfäuste in die Luft. Die Verbandsliga-Frauen des VfL Brambauer haben am Samstag das Handball-Lokalderby gegen den Lüner SV für sich entschieden.

Damen, Verbandsliga

Lüner SV – VfL Brambauer 21:24 (10:10)

Es war das erwartete spannende Derby. Nervosität, Intensität und Kampfbereitschaft bestimmten das Spielgeschehen. Die Ränge in der Rundsporthalle waren voll, die Stimmung bestens. Die Fans pushten ihre Mannschaften nach vorn, fieberten bei jeder Aktion mit. Am Ende war es aber erneut der VfL Brambauer, der am Ende kaum mehr Kraft hatte, letztlich jedoch die einfachen Fehler des LSV eiskalt ausnutzte. 90 Sekunden vor Spielende stand es noch 21:21. Dann kassierte Thia-Carolin Schmidt eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Der LSV musste in Unterzahl spielen.

Diese Überzahl nutzte der VfL gut aus, Sanja Lasshof verwandelte den Siebenmeter zur 22:21-Führung. Verena Leismann und erneut Lasshof schraubten das Ergebnis binnen 41 Sekunden auf 24:21 in die Höhe. „Wir waren am Ende leider nicht abgezockt genug. Wir hatten etliche Male die Chance das Dingen zu entscheiden, haben aber viel zu einfache Fehler gemacht“, sagte LSV-Coach Marcel Mai. Dass die Partie auch durchaus anders hätte enden können, weiß auch Andre Schwedler, Trainer des VfL Brambauer: „Das war ein hartes und intensives, aber stets faires Spiel. Wir waren am Ende platt, waren aber abgezockter.“ Beide Mannschaften boten über 60 Minuten lang alles, kämpften sich in jeden Ball rein. „Beide Teams haben 120 Prozent gegeben“ sagte Schwedler.

Große  Nervosität

In der ersten Halbzeit merkte man den Teams die Nervosität noch an. Es war aber ein stets ausgeglichenes Spiel. Nach der Pause erwischte der VfL den besseren Start und setzte sich zwischenzeitlich auf vier Tore ab. Doch der LSV ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich kurz vor Abpfiff wieder heran. Dann knallte der VfL einen Gegenstoß an den Pfosten.

Im Gegenzug glich Hanna Püschel zum 21:21 aus. „Dann spielte uns das Glück in die Karten“, so Schwedler, der wieder einmal auf eine starke Torhüter-Leistung durch Karen Jaschewski zurückblicken kann. Sarah Bauer übernahm Verantwortung, machte entscheidende Tore. Generell verdiente sich die Mannschaft ein Sonderlob. Auch wenn der LSV erneut als Verlierer im Derby vom Parkett ging, so war Mai nicht unzufrieden: „Natürlich war das ärgerlich, weil wir jetzt schon zum zweiten Mal so knapp verloren haben. Aber wir haben eine starke Abwehr gezeigt. Allen voran Katja Lohölter im Innenblock.“

Lüner SV: Preuss/Klostermeier – Schröder (2/1), Lieneke (3), T. Schmidt (4/2), Püschel (1), Lohölter, C. Schmidt (1), Krause (1), Rempe (1), Dressler (2), Hülsewede (3), Geisler (2)

VfL Brambauer: Jaschewski – Ceylan (2), Holz, Holste, Sahage, Bauer (8/2), Kindmann, Trippe (4), Leismann (1), Neumann (1), Lasshof (8/5), Umbescheidt

Quelle: Ruhr Nachrichten

Im Finale des Kreispokals stoppt Oberligist Königsborn den Lüner SV. Der hatte zuvor in der Gruppe Soest und den VfL Brambauer hinter sich gelassen – der VfL erwischte einen schwachen Tag.

Die Handballerinnen des Lüner SV schicken sich immer mehr an, eine der Hochburgen im Damen-Handball der Region zu werden. Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga im vergangenen Jahr mussten sie sich am Sonntag erst im Finale des Kreispokal Hellweg geschlagen geben.

Favorit aus Königsborn

Gegner und Favorit war dort Oberligist Königsborner SV. Lange hielt der LSV mit, musste erst zehn Minuten vor dem Ende beim Stand von 24:24 langsam abreißen lassen. Die „brutale Qualität“ Königsborns sei „am Ende schwer zu verteidigen gewesen“, sagt LSV-Trainer Marcel Mai. Seiner Sieben sprach er dennoch ein Lob aus: „Das haben wir echt super gemacht.“ In der Vorrunde ließen die Lünerinnen Lokalrivale und Ligakonkurrent Brambauer und den Landesligisten Soester TV souverän hinter sich und zogen so ins Finale ein. Dort hätte es beinahe zur großen Überraschung gereicht.

Ganz anders verlief der Turniersonntag für den VfL Brambauer. Mit 7:8 unterlag der VfL im ersten Spiel Landesligist Soest und machte so früh den erwarteten Showdown mit dem Lüner SV zunichte. Im direkten Duell mit dem LSV kassierte Brambauer eine heftige 7:18-Pleite, die den VfL endgültig aus dem Wettbewerb katapultierte.

Zwei Stunden Philosophie

„Ich könnte zwei Stunden darüber philosophieren, aber das bringt ja nichts. Es war von A bis Z nichts“, sagte Trainer Andre Schwedler zur Partie gegen Soest. „Im zweiten Spiel haben wir genauso weitergespielt“, so ein ratloser Schwedler. Nur war da mit dem LSV der Gegner besser, folglich gab es eine Klatsche. Dass er aus taktischer Sicht einiges vor dem Liga-Duell am Samstag, 26. Januar, zurückgehalten hat, wollte er keineswegs als Ausrede gelten lassen. „Trotzdem müssen wir uns anders verkaufen“, so Schwedler.

Neben den sportlichen Aspekten des Handball-Sonntags rückte Lünens Trainer Marcel Mai den Pokal-Modus, der aus zwei Final-Dreiergruppen besteht, in den Fokus: „Da muss man den Kreis kritisieren. Dass da Mannschaften von 11 bis 19 Uhr herumturnen müssen, das ist nicht Sinn und Zweck.“ Dementsprechend waren die Spiele in der Kreissporthalle Unna schlecht besucht. „Da muss sich der Kreis was einfallen lassen“, legte Mai nach.

VfL Brambauer: Sindermann/Jaschewski – Esra, Holz (2), Gamradt, Sahage (1), Trippe (2), Leismann (2), Bauer (2/1), Lasshof (4/1), Umbescheidt (1)

Lüner SV: Preuß/Klostermeier – Schröder (2), Rosenthal, Lieneke (6), Hülsewede (6/1), T. Schmidt (12/9), Lohölter (7), C. Schmidt, Krause (3), A. Schmidt (4), Rempe (7), Dressler (5), Geisler (7)

Quelle: Ruhr Nachrichten