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Damen, Verbandsliga

VfL Brambauer – Westfalia Kinderhaus 21:28 (10:12)

Unterm Strich fehlten Leistungsträgerinnen wie Torfrau Karen Jaschewski und auch Sarah Bauer. Coach Andre Schwedler musste improvisieren. Aus der Bezirksliga-Zweiten halfen Wiebke Gambardt, Martha Rykowski und Nina Karau sowie Torfrau Darlene Fahner aus.

Trotz der schwierigen Umstände machten die VfL-Frauen in der ersten Halbzeit kein schlechtes Spiel. Sie gestalteten das Spiel ausgeglichen. Zu Beginn legte der VfL sogar einen starken Start hin, führte dank der Treffer von Sanja Lasshof, Verena Leismann und Sarah Umbescheidt mit 3:0. Dann kam Kinderhaus besser ins Spiel und glich beim 4:4 aus, setzte sich zwischenzeitlich sogar auf 9:7 ab. Doch der VfL blieb dran, glich beim 10:10 wieder aus. Binnen 50 Sekunden kassierte Brambauer allerdings zwei Gegentore, die zum 10:12-Pausenrückstand führten. „Das war sehr ärgerlich. Eigentlich müssen wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen“, sagte Schwedler.

Der Knackpunkt des Spiels war dann der Auftakt der zweiten Halbzeit, als die VfL-Frauen sich eine zehnminütige Auszeit nahmen. „Da hat sich Kinderhaus dann mit einem 6:1-Lauf abgesetzt“, ärgerte sich Schwedler. Den holte der VfL dann nicht mehr auf.

Die VfL-Frauen rutschten nach zwei Niederlagen in Serie nun auf den vierten Tabellenplatz ab. Der neue Spitzenreiter heißt nun SC Westfalia Kinderhaus, der drei Punkte Vorsprung hat. „In diesem Spiel war sicher mehr drin“, lautete das Fazit von Schwedler. Der Coach haderte mit vergebenen Chancen.

VfL Brambauer: Sindermann/Fahner – Gamradt, Ceylan (1), Rykowski, Holz (1), Holste (2), Sahage (4), Leismann (4), Trippe (4), Lasshof (2/2), Umbescheidt (1), N. Karau (2/2)

Quelle: Ruhr Nachrichten

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