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Damen, Verbandsliga

TuS Bommern – VfL Brambauer

Handballerinnen des VfL Brambauer wollen nach zwei Niederlagen in Serie wieder zurück auf die Siegesstraße. Doch auch, wenn die VfL-Frauen bei Schlusslicht TuS Bommern am Samstag, 23. Februar, um 17.30 Uhr in Witten (Bommerfelder Ring, Witten) ran müssen, warnt Trainer Andre Schwedler vor dem Gegner.

„Ja, wir spielen als Vierter gegen den Tabellenletzten und ja, das Hinspiel haben wir klar gewonnen. Dennoch habe ich weiter einen Minikader und unter der Voraussetzung wird es in Bommern alles Andere als leicht“, sagt Schwedler. Zwar stoßen in Sarah Bauer und Karen Jaschewski zwei wichtige Leistungsträgerinnen zurück in den Kader. Doch dafür fallen jetzt Esra Ceylan (Gesichtsverletzung) und Laura Holtse (Ellbogenverletzung) aus. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Ameline Neumann und Sonja Plotek, die aufgrund ihres komplizierten Handbruchs in dieser Saison wahrscheinlich gar nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

Der Gastgeber wird den VfL-Frauen die Sache alles Andere als einfach machen. Denn Bommern benötigt jeden Punkt gegen den Abstieg. Der VfL Brambauer hingegen sammelte genügend Zähler, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr absteigen. Sieben Spiele stehen noch aus, 14 Punkte sind demnach noch zu holen. Auf den ersten Abstiegsrang, der von der HSG Schwerte-Westhofen eingenommen wird, hat der VfL Brambauer zwölf Zähler Vorsprung.

Mit einem Sieg in Bommern könnte das Team von Trainer Andre Schwedler den Klassenerhalt frühzeitig perfekt machen. Seit sieben Spieltagen ist der Gastgeber bereits ohne Punkterfolg. Das Team brennt auf das nächste Erfolgserlebnis. Die VfL-Frauen sollten sich in Acht geben.

Mit einem deutlichen 32:16-Sieg aus dem Hinspiel zeigte der VfL schnell, dass er den Gegner dominieren kann. Coach Schwedler wünscht sich jetzt im Rückspiel eine ähnlich gute Leistung: „Wir wollen gewinnen. Das ist klar. Wir werden den Gegner aber garantiert nicht unterschätzen, nur weil er Letzter ist. Wir wollen zu unserem Spiel finden, wieder eine gute Abwehr stellen. Das ist uns in den letzten beiden Spielen nicht so gelungen. Wir wissen, dass es ein ganz schwieriges Spiel wird und sind vor dem Gegner gewarnt.“

Quelle: Ruhr Nachrichten

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