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Titel1

Der Abstiegssumpf der Landesliga 3 hat sich noch nicht entschieden, wen er nicht mehr entkommen lässt und im nächsten Jahr in die Bezirksliga schickt. Wir blicken vor dem enorm wichtigen Heimspiel gegen Brechten (Samstag, 18.15 Uhr, Diesterwegstraße 7a) auf die Tabelle und beantworten die wichtigsten Fragen.

Welche Entscheidungen sind überhaupt schon gefallen?

Sicher ist nur: Der HTV Recklinghausen ist bereits sicher abgestiegen. Hinzu kommt mindestens ein weiterer direkter Absteiger. Ob der Tabellenzwölfte in eine Relegation gegen die Drittletzten der übrigen drei Landesligen darf oder direkt absteigt, hängt von der Lit Tribe Germania ab. Schafft sie per Relegation als Oberliga-Meister den Aufstieg in die 3. Liga, bleibt einem Team per Relegation die Restchance auf den Klassenerhalt.

Zwei Spieltage vor Saisonende können rechnerisch noch acht Mannschaften aus der Landesliga absteigen: Der ASV Hamm-Westfalen III, Borussia Höchsten, der SV Westerholt, der VfL Gladbeck II, Eintracht Dolberg, die ETG Recklinghausen sowie Brechten und Brambauer.

Wer kommt wohl nicht mehr in Bedrängnis?

Der ASV Hamm-Westfalen ist wohl durch, hat vier Punkte Vorsprung auf Dolberg und einen ausgeglichenen Direkten Vergeich gegen den aktuell Drittletzten. Dolberg spielt am Samstag gegen Höchsten und könnte die Borussia mit einem Sieg weiter unten rein ziehen. Wahrscheinlicher ist aber, dass es aus dem Trio Dolberg, Brechten und Brambauer einen erwischt. Und auch die ETG, die mit 16 Punkten zwei hinter Dolberg und vier hinter dem TVB und dem VfL liegt, hat noch eine Chance: Sie spielt am letzten Spieltag gegen die Dolberger.

Wie stehen die Chancen für den VfL?

Die gute Nachricht vorneweg: Mit einem Sieg gegen Brechten wäre der Klassenerhalt perfekt. Brechten hätte dann zwei Punkte Rückstand und den Direkten Vergleich verloren (Brambauer gewann das Hinspiel 22:21), würde definitiv hinter Brambauer landen. Auch Recklinghausen könnte dann nicht mehr am VfL vorbeiziehen. Brambauer würde auch schon am Samstag Landesligist bleiben, wenn es einen Punkt mehr holt als Dolberg. Dann würden die ETG und Dolberg beide sicher hinter dem VfL bleiben, weil sie sich am letzten Spieltag nur gegenseitig die Punkte klauen können.

Geht man vom Schlimmsten aus - einer Derbyniederlage bei gleichzeitigem Sieg Dolbergs - stände Brambauer vor dem Saisonfinale auf Platz zwölf, müsste also noch einen Platz klettern. Hierfür wäre ein Sieg bei Schlusslicht HTV Recklinghausen Pflicht. Dolberg oder Brechten müssten dann allerdings gegen schlagbare Gegner einen Punkt lassen beziehungsweise verlieren.

Was steht sonst noch an am Samstag?

Eine Menge. Die Verbandsliga-Damen (16.30 Uhr gegen Coesfeld), Bezirksliga-Frauen (14.45 Uhr gegen Westfalia Kamen) und Kreisliga-Männer (20 Uhr gegen Oberaden III) feiern ihren Heimausstand. Zudem steht natürlich die Verabschiedung von Trainer Nadim Karsifi an. Der Aufstiegstrainer verlässt die Landesliga-Herren nach vier erfolgreichen Jahren bekanntlich. Für akustische Unterstützung ist natürlich gesorgt, das Vereinsheim ist geöffnet.

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