1. Herren

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Mannschaft:

Von links nach rechts: Trainer Nadim Karsifi, Sebastian Pohl, Kim Freitag, Mats Gärtner, Lothar Baggemann, Jan Richter, Rafael Pape, Vitus Forsmann, Alexander Thiel, Burak Kurt, Philipp Maurer, Ole Wißemann, Paul Langmann

Es fehlent: Manuel Welski, Marc Sträde, Leo Langmann, Jonas Lüke, Justin Seidel

Trainer: Nadim Karsifi, Klaus Pötter
Spielklasse: Landesliga Staffel 3 (Westfalen)
Informationsdienst:  SIS Handball

 


 

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Im ersten Auftritt unter Neu-Coach Björn Grüter holten die Landesliga-Herren des VfL Brambauer gleich den Turniersieg bei den eigenen Turniertagen. Jetzt die nächste gute Nachricht: Das Trainerteam aus Grüter und dem spielenden Co-Trainer Sebastian Pohl erhält Verstärkung.

Frank Schuchardt (Foto unten) trainiert ab sofort die Torhüter der Landesliga-Mannschaft und beerbt damit Daniel Waschescio und Klaus Pötter, die gemeinsam mit Nadim Karsifi zum Saisonende aufgehört hatten beziehungsweise zur PSV Recklinghausen gewechselt waren. Grüter, Pohl und Schuchardt kennen sich seit Jahren aus gemeinsamen Zeiten beim SuS Oberaden, wo Schuchardt ebenfalls als Torwarttrainer fungierte.

,,Sebastian und ich haben erst lose Gespräche mit ihm geführt, die dann aber immer konkreter wurden. Jetzt sind wir froh, so einen erfahrenen Torwarttrainer gefunden zu haben", sagt Björn Grüter. Schuchardt wurde der Mannschaft bereits vorgestellt und wird künftig während der Trainingseinheiten individuell mit Manuel Welski, Marc Sträde und Dominik Tesch arbeiten.

Frank Schuchardt: ,,Durchweg positiv"

Nach 19 Jahren beim SuS Oberaden beendete Schuchardt sein Engagement dort zum Ende der vergangenen Saison. Die lose Idee, gemeinsam mit Pohl in Brambauer tätig zu sein, gäbe es schon seit längerer Zeit, so Schuchardt. Nun kam die konkrete Anfrage und eine schnelle Einigung. ,,Die ersten Trainingseinheiten mit den Herren waren durchweg positiv. Eine tolle, ehrgeizige Truppe", sagt Schuchardt. Er soll künftig auch in den Jugendbereich eingebunden werden.

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Foto: Sebastian Bahr Photographie

Titel1

Der Abstiegssumpf der Landesliga 3 hat sich noch nicht entschieden, wen er nicht mehr entkommen lässt und im nächsten Jahr in die Bezirksliga schickt. Wir blicken vor dem enorm wichtigen Heimspiel gegen Brechten (Samstag, 18.15 Uhr, Diesterwegstraße 7a) auf die Tabelle und beantworten die wichtigsten Fragen.

Welche Entscheidungen sind überhaupt schon gefallen?

Sicher ist nur: Der HTV Recklinghausen ist bereits sicher abgestiegen. Hinzu kommt mindestens ein weiterer direkter Absteiger. Ob der Tabellenzwölfte in eine Relegation gegen die Drittletzten der übrigen drei Landesligen darf oder direkt absteigt, hängt von der Lit Tribe Germania ab. Schafft sie per Relegation als Oberliga-Meister den Aufstieg in die 3. Liga, bleibt einem Team per Relegation die Restchance auf den Klassenerhalt.

Zwei Spieltage vor Saisonende können rechnerisch noch acht Mannschaften aus der Landesliga absteigen: Der ASV Hamm-Westfalen III, Borussia Höchsten, der SV Westerholt, der VfL Gladbeck II, Eintracht Dolberg, die ETG Recklinghausen sowie Brechten und Brambauer.

Wer kommt wohl nicht mehr in Bedrängnis?

Der ASV Hamm-Westfalen ist wohl durch, hat vier Punkte Vorsprung auf Dolberg und einen ausgeglichenen Direkten Vergeich gegen den aktuell Drittletzten. Dolberg spielt am Samstag gegen Höchsten und könnte die Borussia mit einem Sieg weiter unten rein ziehen. Wahrscheinlicher ist aber, dass es aus dem Trio Dolberg, Brechten und Brambauer einen erwischt. Und auch die ETG, die mit 16 Punkten zwei hinter Dolberg und vier hinter dem TVB und dem VfL liegt, hat noch eine Chance: Sie spielt am letzten Spieltag gegen die Dolberger.

Wie stehen die Chancen für den VfL?

Die gute Nachricht vorneweg: Mit einem Sieg gegen Brechten wäre der Klassenerhalt perfekt. Brechten hätte dann zwei Punkte Rückstand und den Direkten Vergleich verloren (Brambauer gewann das Hinspiel 22:21), würde definitiv hinter Brambauer landen. Auch Recklinghausen könnte dann nicht mehr am VfL vorbeiziehen. Brambauer würde auch schon am Samstag Landesligist bleiben, wenn es einen Punkt mehr holt als Dolberg. Dann würden die ETG und Dolberg beide sicher hinter dem VfL bleiben, weil sie sich am letzten Spieltag nur gegenseitig die Punkte klauen können.

Geht man vom Schlimmsten aus - einer Derbyniederlage bei gleichzeitigem Sieg Dolbergs - stände Brambauer vor dem Saisonfinale auf Platz zwölf, müsste also noch einen Platz klettern. Hierfür wäre ein Sieg bei Schlusslicht HTV Recklinghausen Pflicht. Dolberg oder Brechten müssten dann allerdings gegen schlagbare Gegner einen Punkt lassen beziehungsweise verlieren.

Was steht sonst noch an am Samstag?

Eine Menge. Die Verbandsliga-Damen (16.30 Uhr gegen Coesfeld), Bezirksliga-Frauen (14.45 Uhr gegen Westfalia Kamen) und Kreisliga-Männer (20 Uhr gegen Oberaden III) feiern ihren Heimausstand. Zudem steht natürlich die Verabschiedung von Trainer Nadim Karsifi an. Der Aufstiegstrainer verlässt die Landesliga-Herren nach vier erfolgreichen Jahren bekanntlich. Für akustische Unterstützung ist natürlich gesorgt, das Vereinsheim ist geöffnet.

Herren, Landesliga

VfL Gladbeck II - VfL Brambauer

Tabellenplatz sechs, aber noch Abstiegssorgen. So lautet die Ausgangslage für die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer vor dem Gastspiel beim VfL Gladbeck II am Samstag (17 Uhr, Schützenstraße 23, Gladbeck).

Einen Punkt bräuche der VfL noch, dann sein der Klassenerhalt wohl unter Dach und Fach, sagte Brambauers Trainer Nadim Karsifi am Dienstag. Den verpasste seine Sieben erst am vergangenen Donnerstag knapp. Mit 21:23 unterlagen die Brambaueraner da beim designierten Meister Dorstfeld. Enttäuschung im VfL-Lager? Gewiss, so Karsifi. Aber: „Wir haben alle das Fazit gezogen: Wir sind stolz auf diese Leistung gegen diese Truppe“, so Karsifi. Schließlich habe seine Sieben die konstanteste Mannschaft der Liga vor Probleme gestellt. „Wir nehmen sehr viel mit aus diesem Spiel.“

Vor dem Spiel gegen Gladbeck hat sich die Ausgangslage in Brambauer Lage zudem insoweit verbessert, als dass jetzt alle Spieler wieder im Training sind. Der VfL tritt vollzählig in Gladbeck an.

Schwache Rückrunde

Der dortige Gegner steht derzeit auf dem möglichen Relegationsrang zwölf und spielt eine schwache Rückrunde. Dort gehört Gladbeck aber gar nicht hin, meint Karsifi. Die erste Mannschaft in der Oberliga habe in dieser Saison enorme personelle Probleme gehabt, die Reserve musste aushelfen - und fiel selbst in der Tabelle zurück. „Deswegen stehen die auch da unten drin“, so Karsifi.

Jetzt allerdings erwartet er eine Umkehr des Prozedere. Die erste Mannschaft ist mittlerweile gesichert und kann nach unten Spieler abgeben. Mit Björn Sankalla nennt Karsifi sogar einen möglichen Namen, der gegen seine Sieben auflaufen könnte. „Das ist ja auch klar“, so der Brambaueraner Trainer. Deshalb sei Gladbeck allerdings „schwierig einzuschätzen“. Das Hinspiel verlor der VfL übrigens mit 28:31. Jetzt soll es mindestens ein Punkt werden. „Damit wären wir schon zufrieden.“

Quelle: Ruhr Nachrichten

Herren, Landesliga

VfL Brambauer – SV Westerholt 24:24 (13:10)

Ein ganz bitterer Samstagabend für Handball-Landesligist VfL Brambauer: Mit Schlusspfiff kassierte der VfL gegen den SV Westerholt durch einen direkt verwandelten Freiwurf von Westerholts Nikolaev Kolev – der VfL-Block fälschte unglücklich ab – das 24:24-Remis und verpasste es so, den achten Saisonsieg einzufahren. Damit hat sich der VfL Brambauer für den harten Kampf und seine starke Leistung im Spiel nicht richtig belohnt.

„Natürlich tut das weh und ist total ärgerlich. Aber man muss an der Stelle auch erwähnen, dass wir ein verdammt starkes Spiel in der Abwehr gezeigt haben. Westerholt hat uns einiges abverlangt“, resümierte VfL-Coach Nadim Karsifi.

Die Gäste, die aus der Verbandsliga abstiegen, kämpfen ebenfalls noch um den Klassenerhalt. Von Beginn an trat Westerholt mit breiter Brust auf, bot dem VfL Brambauer Paroli. „Das war wirklich ein gutes Spiel von beiden Mannschaften, eine reine Abwehrschlacht. Es war ein sehr intensives Spiel, in dem meine gesamte Mannschaft überzeugt hat“, so Karsifi.

Brambauer legte immer vor, Westerholt ließ sich nicht abschütteln. Dennoch gelang dem VfL zur Pause eine 13:10-Führung, die Tobias Eder per Siebenmeter-Wurf nach Wiederanpfiff auf 14:10 ausbaute. Dann kam aber Westerholt besser in Fahrt, ließ den VfL nie mehr weiter als auf zwei Tore davonziehen. Beim 19:19 glich das Team durch Kolev aus und drehte das Ergebnis.

Die letzten Minuten verliefen spannend. Die Führung wechselte ständig, sodass beide Teams mit einem Punktgewinn zufrieden sein können. „Wir hatten eine gute Einstellung. Wenn wir da weiter machen, dann sieht es auch im Kampf um den Klassenerhalt gut aus“, so Karsifi. Durch den Sieg der ETG Recklinghausen gegen Borussia Höchsten schrumpfte der Brambaueraner Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf zwei Zähler.

VfL: Sträde/Welski – Richter, Lüke (4), L. Langmann (1), Baggemann (3), Eder (3/3), Gärtner, P. Langmann (3), Pape (3), Wißemann, Maurer (1/1), Pohl (6), Wolke

Quelle: Ruhr Nachrichten

K1600 Grüter Vorstellung

Björn Grüter (r.) wird zur neuen Saison Trainer der Landesliga-Herren des VfL Brambauer. Sebastian Pohl (M.) unterstützt ihn als spielenden Co-Trainer. Vorsitzender Jochen Kindmann (l.) freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Duo.


,,Unser Wunschkandidat ist es geworden", sagt Jochen Kindmann, Vorsitzender des VfL Brambauer, direkt zu Anfang der Vorstellung von Björn Grüter. Grüter, von allen nur ,,Harry" genannt, übernimmt nach dem Ende der laufenden Saison die Landesliga-Handballer des VfL und tritt die Nachfolge von Nadim Karsifi an. Als Spieler stand er jahrelang für den HC TuRa Bergkamen und seinen Heimatverein SuS Oberaden in der Ober-, Verbands- und Landesliga auf dem Parkett.

Dass es der Wunschkandidat des Vorstandes geworden ist, wird deutlich: ,,Wir hatten Björn schon, als er noch in Oberaden die zweite Mannschaft trainiert hat, als fähigen Trainer erkannt. Wir hatten damals schon den Kontakt zu ihm gesucht, als das dort abgerissen war, hatten aber noch nicht die richtige Stelle im Angebot", sagt Vorsitzender Kindmann. Die Oberadener Mannschaft führte Grüter von der Kreis- in die Bezirksliga und etablierte sie dort als Spitzenteam. Nun wurde durch den Abgang Karsifis zum PSV Recklinghausen der Posten bei den Landesliga-Herren frei. ,,Jetzt sind wir natürlich froh, dass wir zusammengekommen sind", so Kindmann.

,,Eine reizvolle Aufgabe"

Aufbruchstimmung also beim VfL Brambauer. ,,Es ist sicherlich eine reizvolle Aufgabe", sagt Grüter selbst - ,,aber auch keine leichte", so Kindmann. Nach dem Aus in Oberaden vor rund einem Jahr blieb er ohne Verein, startet im Sommer also ausgeruht und frisch beim VfL. Seine neue Mannschaft hat er in den vergangenen Meisterschaftsspielen bereits beobachtet. ,,Es ist eine interessante, junge Truppe, aber auch mit erfahrenen Leuten. Ich freue mich, dass das alles geklappt hat."

Pohl wird Co-Trainer

Und Grüter erhält sofort einen verlängerten Arm auf dem Feld, der die immer noch junge VfL-Mannschaft führen soll. Rückraumspieler Sebastian Pohl, langjähriger Mannschaftskollege von Grüter, übernimmt den neuen Posten des spielenden Co-Trainers. ,,Da ich Harry jahrelang kenne und wir zusammengespielt haben, denke ich, dass es gut passen wird", sagt Pohl, der demnächst auch seine C-Lizenz angehen will.

Das Ziel lautet auch in der kommenden Saison - sofern das auch in der aktuellen Spielzeit gelingt - der Klassenerhalt in der Landesliga. ,,Das ist das, was bei uns im Vordergrund steht, verkündet Kindmann. Diese Herausforderung ist noch einmal schwieriger geworden, da Linkshänder Kim Freitag aus beruflichen Gründen nicht mehr zum Kader zählt. ,,Da muss man erst mal gucken, wie man das kompensiert bekommt", so der Vorsitzende. Junge Spieler aus dem eigenen Verein sollen nun weiterhin in den Kader der ersten Mannschaft integriert werden.

 

Das ist Björn Grüter:

Stationen als Spieler

F- bis C-Jugend SuS Oberaden
B-Jugend OSC Eintracht Dortmund
A-Jugend TG Sparta Münster
2002-2008 SuS Oberaden
2008-2012 HC TuRa Bergkamen
2012-2013 SuS Oberaden


Stationen als Trainer

2014 Trainer-C-Lizenz 
2014-2018  SuS Oberaden II
2019- VfL Brambauer


Größte Erfolge

Aufstieg in die Oberliga mit dem SuS Oberaden 2007

Aufstieg in die Verbandsliga mit dem SuS Oberaden 2013

Aufstieg in die Bezirksliga mit dem SuS Oberaden II 2015

Herren, Landesliga

DJK Oespel-Kley – VfL Brambauer 36:29 (19:11)

Der SV Westerholt? Verloren. Eintracht Dolberg? Verloren. Der TV Brechten? Ebenfalls verloren. Die Konkurrenz im Abstiegskampf hat also Punkte gelassen. Es hätte ein erfolgreicher Spieltag werden können für den VfL Brambauer. Doch stattdessen verlor der VfL in Oespel und musste zudem mit ansehen, wie die ETG Recklinghausen den Brambaueraner Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz auf drei Punkte reduzierte.

„Wir haben echt nicht gut gespielt und verdient verloren“, sagt VfL-Trainer Nadim Karsifi. Oespel-Kley, starker Tabellendritter, ging direkt in Führung und feierte letztlich einen Start-Ziel-Sieg. Brambauer leistete sich zu viele technische Fehler, sodass den Gastgebern eine durchschnittliche Leistung reichte. Zwar machte der VfL den Dortmundern mit zahlreichen geblockten Würfen das Leben schwer, doch die Abpraller landeten meistens bei der DJK. „Es kam alles zusammen“, so Karsifi, der aber lobte: „Wir haben am Ende wirklich extrem gekämpft.“ Zehn Tore warf der VfL in der Schlussviertelstunde.

Einen Lichtblick sah Karsifi in Kreisläufer Rafael Pape, der elf Treffer erzielte. „Er hat ein sehr starkes Spiel gemacht“, so Karsifi. Er setzte zudem Rückkehrer Niklas Sporbeck – der als großgewachsener Linkshänder eine Alternative auf der rechten Seite ist – erstmals wieder länger ein. Sporbeck verletzte sich zum Pech für den VfL womöglich schwer. Es kam eben alles zusammen.

VfL: Sträde/Welski – Richter (2), Lüke (1), L. Langmann (3), Baggemann (6), Wißemann, Gärtner, P. Langmann (2/1), Pape (11), Maurer (1/1), Pohl, Sporbeck (3)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Herren, Landesliga

VfL Brambauer – Westfalia Herne

An das Hinspiel beim HC Westfalia Herne kann Handball-Landesligist VfL Brambauer sich noch gut erinnern. Damals unterlag das Team von Trainer Nadim Karsifi zwei Sekunden vor Abpfiff noch sehr knapp mit 28:29. Am Samstag, 23. Februar (17.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen), hat Brambauer aber die Chance auf Wiedergutmachung.

Die hat sich der VfL auch fest vorgenommen. Nach zwei Niederlagen in Serie will die Karsifi-Sieben auch wieder zurück in die Erfolgsspur. Um gegen das Top-Team aus Herne erfolgreich zu sein, muss sich Brambauer extrem steigern. Von Beginn an muss eine konzentrierte Leistung her, die in der Deckung mit der nötigen Einstellung, Bereitschaft und der nötigen Aggressivität anfängt und sich bis in den Angriff durch einfache Tore, einen ruhigen Spielaufbau und der nötigen Trefferquote erstreckt.

Die Gäste werden dem VfL das Leben aber sehr schwer machen, schließlich spielen sie aktuell noch um den Aufstieg in die Verbandsliga mit. Bei einem Spiel weniger liegt der HC Westfalia Herne (27:5-P.) nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter ATV Dorstfeld. (29:5-P.). In Acht nehmen sollte Brambauer sich vor allem vor Felix Eigenbrodt, der stets als torgefährlich gilt. Er markierte in den letzten beiden Partien gleich 17 Tore.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Herren, Landesliga

RSV Altenbögge – VfL Brambauer 37:23 (19:8)

Das hat gesessen. Mit 23:37 verlor der VfL Brambauer seine Handball-Landesliga-Partie beim RSV Altenbögge. Der VfL war am Sonntag schlicht chancenlos.

Nadim Karsifi war sprachlos. Auch einige Minuten nach dem Ende der Partie in Altenbögge trat sich der Trainer der Brambaueraner noch schwer, Worte zu finden. „Ich habe am Ende gar keine Worte mehr gehabt“, sagte Karsifi zur Leistung seiner Sieben.

„Wir hatten definitiv die falsche Einstellung“, sah Karsifi bei der Mentalität seiner Mannschaft Verbesserungsbedarf. Schließlich sei es immer unangenehm, gegen und vor allem in Altenbögge zu spielen. Hinzu kamen noch die Ausfälle im Rückraum. Sebastian Pohl, Burak Kurt und Kim Freitag konnten nicht mitwirken. Damit ging dem VfL beinahe jede Wurfgewalt aus dem Rückraum ab. „Dann kannst du halt nicht so einfach gewinnen“, so Karsifi.

Mit 0:7 lag der VfL schon zurück, als Philipp Maurer nach zehn Minuten den ersten Brambaueraner Treffer erzielte. Zur Pause waren es elf, nach Spielende 14 Treffer Rückstand auf den RSV. Eine solche Klatsche hat es in der vierjährigen Amtszeit von Karsifi beim VfL noch nicht gegeben. „Die Torhüter sind die einzigen, die man noch loben kann“, sagte Karsifi. Marc Sträde und Manuel Welski verhinderten eine noch deutlichere Niederlage.

Durch die Niederlage schrumpft der Brambaueraner Vorsprung auf den Vorletzten ETG Recklinghausen auf vier Punkte. Ein Sieg beim jetzigen Tabellenfünften Altenbögge, zu dem der VfL nach Punkten hätte aufschließen können, wäre das goldwert gewesen.

VfL: Sträde/Welski – Richter (1), Lüke (3), L. Langmann (4), Baggemann (2), Ruch, Scheidereit (2), Gärtner, P. Langmann (2), Ziepel, Wißemann (2), Maurer (4), Eder (3/2)

Quelle: Ruhr Nachrichten