2. Herren

 Mannschaftsfoto H2 2018 2019

 

Mannschaft:

Hinten: Björn Benden, Patrick Strauch, David Strauch, Janosch Niemeyer und Betreuer Volker Schmidt

Mitte: Trainer Dominik Schidlowski, Jonas Lüke, Sebastian Ziepel, Lars Surkamp, Mario Brink, Niklas Scheidereit, Marius Wolke und Sandra Böhm (Reisebüro Böhm)

Vorne: David Mross, Swen Gröning, Tim Artmann, Dominik Tesch, Marvin Schmidt und Patrick Müller

Es fehlen: Nicolai Pörschke, Max Hövener, Nadim Karsifi und Tobias Eder

Trainer: Dominik Schidlowski
Spielklasse: Kreisliga (Hellweg)
Informationsdienst:  SIS Handball

Herren, Landesliga

VfL Brambauer – HC Westfalia Herne 31:31 (17:12)

Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer haben ihren kleinen Negativtrend gestoppt. Die Brambaueraner haben gegen das Top-Team aus Herne am Samstagabend ein starkes Spiel abgeliefert und sich beim 31:31 mit einem Punkt belohnt.

Auch wenn in diesem Spiel sogar noch mehr drin war, war VfL-Trainer Nadim Karsifi nach Abpfiff stolz auf sein Team: „Wir haben uns endlich wieder nur auf uns konzentriert und alles andere ausgeblendet.“ Die Mannschaft kam unter der Woche zusammen und sprach über die Dinge, die zuletzt nicht gut liefen. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, den Fokus nur auf uns zu legen“, sagt Karsifi.

Dies gelang dem VfL Brambauer bestens, bereits unter der Woche während der Trainingseinheiten herrschte eine ganz andere Stimmung. „Die Trainingseinheiten waren in allen Belangen besser. Die Einstellung war spürbar und das haben wir dann auch gegen Herne gezeigt“, so Karsifi. Seine Mannschaft dominierte in der ersten Halbzeit. Trotz anfänglichen Rückstands war der VfL im Spiel, glich erstmals beim 5:5 aus.

Polster reichte für Brambauer nicht

Dann hatte Brambauer eine starke Phase, stand in der Defensive stabil und erzielte im Angriff seine Tore. Somit drehte Brambauer das Spiel, führte auf einmal 10:6. Bis zur Pause behielt der VfL die Oberhand, ging mit einem 17:12 und somit mit einem Fünf-Tore-Polster in die Kabine. „Das, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war phänomenal. Herne ist ein bärenstarker Gegner, aber wir hatten ihn im Griff“, resümierte Karsifi.

Nach der Pause allerdings zeigte der VfL nicht mehr so eine starke Leistung. „Da haben wir etwas geschwächelt“, sagte Karsifi. Herne kam wieder heran, und glich beim 28:28 wieder aus. In den letzten Minuten verlief die Partie auf Augenhöhe. Am Ende trennten sich beide Teams remis. „Natürlich hätten wir gerne beide Punkte gehabt. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Spaß hat“, so Karsifi.

VfL: Sträde (1) – Richter (1), Lüke, L. Langmann (5), Baggemann (10/7), Ruch, Kurt, Gärtner, P. Langmann (4/3), Pape, Maurer, Pohl (8), Sporbeck (2)

Quelle: Ruhr Nachrichten

Herren, Kreisliga

VfL Kamen II - VfL Brambauer II 31:30 (19:17)

Ohne Trainer Dominik Schidlowski, der sich am Freitag vor dem Spiel beim Training den Mittelfuß gebrochen hatte, trat der VfL in Kamen an. David Mross und Lars Surkamp vertraten ihn an der Seitenlinie.

Neben Schidlowski fehlten der Reserve zahlreiche Akteure. Die A-Jugend füllte den Kader auf, um überhaupt spielfähig zu sein. ,,Wir sind sehr schlecht reingekommen, haben uns dann aber gefunden", sagte Lars Surkamp. Das anfängliche 0:4 glich Mario Brink postwendend aus (4:4). Fortan blieb das Spiel ausgeglichen, kein Team setzte sich vorentscheidend ab.

Patrick Strauch im Pech

,,Uns hat am Ende die Durchschlagskraft und die Coolness im Rückraum gefehlt", stelle Surkamp fest. In den letzten zwei Minuten geriet der VfL mit 29:31 in Rückstand. Nicolai Pörschke verkürzte für Brambauer. Patrick Strauch hatte in den Schlusssekunden sogar den Ausgleichstreffer in der Hand und überwand auch den Kamener Keeper - sein Wurf sprang allerdings vom Innenpfosten zurück ins Feld.

,,Wir haben echt 60 Minuten gekämpft bis zum Ende", sagte Surkamp, der auch den Einsatz der A-Junioren und den starken Rückhalt der Torhüter lobte. 

VfL: Tesch, Artmann - Pörschke 3, Surkamp, P. Strauch 10, A. Ziepel, D. Strauch 2, S. Ziepel 9/1, Brink 4, Wessel, Mross 2, Benthaus

Herren, Kreisliga

VfL Brambauer II - TuS Westfalia Kamen 37:27 (16:12)

,,Nach der katastrophalen Leistung in Beckum haben wir uns am Freitag zusammengesetzt. Ich habe nochmal in die Köpfe gerufen, dass wir verdammt gut dastehen", sagte VfL-Trainer Dominik Schidlowski. Schließlich hat seine Sieben als Tabellendritter keinen Grund, die Saison jetzt einfach auslaufen zu lassen und noch unnötig in der Tabelle zurückzufallen.

Vor allem von der großen Stärke der Brambaueraner, der kompakten Deckung, war in den vergangenen Spielen immer weniger zu sehen. Das forderte Schidlowski gegen Westfalia Kamen wieder ein - ebenso wie einen schnelleren und kreativeren Angriff.

,,Das hat gut geklappt. Wir haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind", lobte Schidlowski den klaren Erfolg gegen die Westfalia. In den Anfangsminuten hatte der VfL zwar noch Schwierigkeiten, übernahm dann aber die Kontrolle. Am Ende wurde es vor allem dank einer dominanten zweiten Halbzeit ein deutlicher Erfolg.

VfL: Tesch, Schmidt - Pörschke 6, Surkamp 2, P. Strauch 12, Hövener, Scheidereit 5, Wolke 4/3, D. Strauch 1, Ziepel 4/1, Brink 2, Wessel, Mross 1

Herren, Kreisliga

VfL Brambauer II - TuS Anröchte 36:19 (16:12)

Gegen die dünn besetzten Gäste tat sich der VfL in Durchgang eins noch schwer. ,,Wir sind in der Abwehr zu passiv gestartet und haben vor allem nicht gut gestanden. Das hat Anröchte vor allem mit zwei Kreisläufern anfangs gut zu nutzen gewusst", sagte Brambauers Trainer Dominik Schidlowski. Die Folge: Der VfL ging erst nach Tobias Eder Siebenmetertreffer zum 8:7 nach knapp 20 Minuten in Führung, Anröchte blieb bis zur Pause in Schlagdistanz.

In Durchgang zwei stand die Abwehr dann aber sehr sicher und kassierte nur noch sieben Gegentore. Und vorne lief der Angriffsmotor auf Hochtouren. ,,Wir haben vorne gut getroffen und das geplante Tempo gut umgesetzt", so Schidlowski. Das angesprochene Tempo konnte Anröchte nicht mehr mitgehen, der VfL setzte sich nun schnell ab und entschied die Partie. ,,Eine gute Mannschaftsleistung. Nur in der Abwehr muss daran gearbeitet werden, 60 Minuten lang die Kommunikation aufrechtzuerhalten", so Schidlowski.

VfL: Tesch/Artmann - Pörschke 6, Surkamp 1, P. Strauch 10, Hövener 2, Scheidereit 1, Wolke 2, D. Strauch 1, Ziepel, Brink 2, Mross, Niemeyer, Eder 11/4

Herren, Kreisliga

VfL Brambauer II - TuS Anröchte  Sa., 17.30 Uhr

,,Das Training war aufgrund der Ausfälle durch Verletzungen vom Wochenende und einige verhinderte durchwachsen", sagt VfL-Trainer Dominik Schidlowski. Aber: Bis auf Kreisläufer Sebastian Ziepel können wohl alle Akteure gegen Anröchte auflaufen. Der Gast vom Samstag rangiert als Tabellenneunter im kargen Mittelfeld der Kreisliga.

Brambauer ist als Dritter also favorisiert. ,,Wir wollen wieder als Team auftreten, das souveräner machen als zuletzt und an den richtigen Stellen gegebenenfalls das Tempo raus nehmen", so Schidlowski. Er will also einen abgeklärteren VfL sehen als bei der 31:30-Niederlage zuletzt in Unna.

Dass die Brambaueraner das können, bewiesen sie schon beim 32:21-Sieg gegen Anröchte im Hinspiel. ,,Wir wollen weiter mehr Biss in der Abwehr zeigen und mit Tempo agieren", sagt Trainer Schidlowski. Dann wird seine Sieben auch die weiterhin Weiße Weste in eigener Halle behalten.

Herren, Kreisliga

SGH Unna Massen II - VfL Brambauer II 31:30 (18:15)

,,Wir sind eigentlich vorne gut reingekommen.", sagte VfL-Trainer Dominik Schidlowski. Während es vorne lief, offenbarte Brambauer hinten noch einige Unsicherheiten gegen den routinierten Tabellenvierten. ,,Wir standen zu lückenhaft, haben zu früh reagiert. Da hat uns die Ruhe und die Abgeklärtheit gefehlt", so Schidlowski. Entsprechend ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabine - und ohne Kreisläufer Sebastian Ziepel zurück aufs Spielfeld. Der war im ersten Durchgang unglücklich auf den Kopf gefallen und konnte fortan nicht mehr mitwirken.

Wie man es von den Gastbebern aus Unna kennt, wurde die Partie in Durchgang zwei hitziger, zahlreiche Nebenkriegsschauplätze loderten auf. Damit kam die erfahrene SGH besser zurecht als der noch junge VfL. ,,Wir waren nicht ruhig und schlau genug", sagte Schidlowski. Seine Sieben führte zwischenzeitlich mit vier Treffern und gab das Spiel noch aus der Hand. Als es nicht mehr lief, zog der VfL das Tempo unnötig an - und bekam plötzlich Probleme mit dem harzfreien Ball. Letztlich blieb die Steilvorlage von Soest und Dolberg, die sich im Spitzenspiel unentschieden trennten, ungenutzt.

VfL: Tesch, Artmann - D. Strauch, Niemeyer, Eder, Brink, Scheidereit, P. Strauch, Hövener, Pörschke, Ziepel, Surkamp, Pape

Herren, Kreisliga

SGH Unna Massen II - VfL Brambauer II Sa., 19 Uhr

Sechs Spiele, sechs Siege: Die Bilanz der SGH Unna Massen II seit dem Jahreswechsel liest sich perfekt, der vierte Tabellenrang bestätigt die gute Form der SGH. ,,Unna hat momentan einen Lauf, aber auch wir haben uns wieder gefangen", sagt VfL-Trainer Dominik Schidlowski. ,,In Unna zu spielen ist immer unschön", spricht er das dort herrschende Harzverbot an und legt nach: ,,Zudem hat Unna einige individuell starke Akteure."

Seine Lösung dagegen: Gut in der Deckung stehen und, wann immer es geht, mit Tempo nach vorne spielen, um den harzfreien Ball möglichst leicht im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Und Tempo sollte Schidlowskis Sieben gehen können. ,,Wir haben das spielfreie Wochenende genutzt, um ein wenig zu regenerieren nach den schwierigen Spielen", sagt Schidlowski.

Ausruhen statt Karneval feiern also bei der Zweiten. Das bestätigt auch der Trainer: ,,Im Training wirkten alle Anwesenden fit und erholt." Und wenn jemand nicht da war, dann vor allem wegen der Arbeit. Arbeiten steht am Wochenende allerdings nur für die wenigsten an, Zeit für eine Reise nach Unna sollte also vorhanden sein. ,,Es ist nicht weit, also darf man uns gerne begleiten", sagt Schidlowski. Und an der Tabellenspitze könnte sich auch etwas tun: Dolberg II und Soest III, die den Tabellenzweiten Brambauer derzeit einrahmen, treffen am Samstag direkt aufeinander.

Herren, Kreisliga

VfL Brambauer II - ASV Hamm-Westfalen IV 33:28 (17:14)

,,Die Truppe war gut motiviert", stelle VfL-Trainer Dominik Schidlowski fest. Obwohl Hamm bis wenige Minuten vor Spielende in der Partie blieb und erst Mario Brinks Treffer zum 32:27 (57.) die endgültige Entscheidung markierte, hatte Schidlowskis Sieben nur anfangs Probleme mit dem Gegner. Die Halben und der Kreisläufer des ASV machten der Brambaueraner Deckung das Leben schwer. Beim 7:8 (16.) führte Hamm nach anfänglichem Rückstand sogar.

,,Wir haben aber auch sowohl über den Kreis als auch mit Druck auf die Nahtstellen gut gespielt", sagte Schidlowski. Zur Pause war der VfL wieder vorne. In der zweiten Halbzeit stelle er von der stabilen 6-0-Deckung auf eine weniger konservative 5-1-Formation um - mit Erfolg. ,,So konnten wir den einen oder anderen technischen Fehler provozieren", sagte Schidlowski.

Seine Sieben nahm in den richtigen Momenten auch mal das Tempo heraus und behielt die Punkte souverän in eigener Halle - wie in bisher jedem Heimspiel der Saison. ,,Alle waren konzentriert. Es war eine starke Mannschaftsleistung", so Schidlowski.

VfL: Tesch, Schmidt - Pörschke 1, Surkamp, P. Strauch 11, Hövener, Wolke 1, Eder 7/1, Ziepel 6, Brink 4, Pape 3, Mross, Niemeyer, Abels